Mit Essen spielt man nicht! Oder doch?

Kathrin Beikost 16 Kommentare

Gurkenscheiben beleben nicht nur meine müden Augen, auch unser Mädchen steht auf Schönheitsmasken:
Sie findet Obst und Gemüse auf der Haut spannend! Bei ihren Experimenten mit Essbarem wird gelegentlich auch ihr komplettes Umfeld in Mitleidenschaft gezogen. In solchen Momenten schießt mir insbesondere eine Erziehungsformel durch den Kopf: „Mit Essen spielt man nicht!“. Aber warum eigentlich nicht?

Kinder entdecken ihre Welt mit allen Sinnen – so auch das Essen. Woher soll also ein wenige Monate junges Baby wissen, dass Gurke Nahrung und kein Spielzeug ist? Kinder müssen Essen riechen, schmecken, anfassen – sie müssen BEGREIFEN, dass Lebensmittel sich von Gegenständen unterscheiden. Nicht nur geschmacklich! Alles fühlt sich unterschiedlich an: Eine gekochte Kartoffel z.B. kann man mühelos mit den Fingern zerdrücken, bei einer Honigmelone dagegen bedarf es eines größeren Kraftaufwandes. Erst mit der Zeit wird klar, was essbar ist und dass Bauklötze beispielsweise auch durch sehr ausführliches Anknabbern und Besabbern nicht schmackhaft werden.

Essen: Lust oder Frust?

Es gibt Babys, die passive Nahrungsaufnahme genießen und gerne in regelmäßigen Abständen große Mengen Brei verputzen. Mir ist jedoch aufgefallen, dass viele Sprösslinge (in meinen Augen viel zu früh) gedrängt werden, von Muttermilch oder Flaschennahrung auf Brei umzustellen. Dabei entsteht nicht selten ein Machtkampf, der sich in angewiderte Gesichtern und sich wegdrehende Köpfchen bzw. in verzweifelten und besorgten Muttermienen widerspiegelt. Ein unnötiges Szenario, bei dem es oft nicht mehr nur um Ernährung geht. Essen sollte doch verbinden, nicht die Gemüter spalten!

Crashprogramm Beikost

Wir erwarten von unseren Babys binnen weniger Wochen auf ihre gewohnte Milch zu verzichten, sich auf neue Geschmäcker einzulassen UND sich an feste Nahrung zu gewöhnen. Wir erwarten eine komplette Umstellung. Herbert Renz-Polster bezeichnet diesen Wahnsinn – das simultane Beifüttern und Abstillen in Rekordzeit – treffend als „Crash-Programm“.[1] Selten wird geschaut, ob die Kleinen tatsächlich schon so weit sind. Das individuelle Tempo und die Fähigkeiten werden kaum berücksichtigt. Doch wenn wir das Augenmerk nur einen Moment von den allgemein gültigen Vorstellungen auf unsere Kinder lenken, wird eines klar: 700.000 jährlich geborene Babys können unmöglich nach einem Schema abgefertigt werden! Sind Eltern dennoch nur auf Disziplin und Sauberkeit fokussiert, ist es doch kein Wunder, dass manchem Baby der Appetit vergeht…

Aus Spiel wird Essen

Anstatt Kinder zum Essen zu zwingen oder sie mit Fliegerspielen oder ähnlichem zu überlisten noch „ein Löffelchen für Omi“ zu futtern, kann die natürliche Neugier der Kinder genutzt werden, indem man ihnen zwanglos verschiedene Lebensmittel anbietet.  Babys nehmen von Natur aus alles mit Begeisterung in die Hand und nach kürzester Zeit in den Mund. Auf diese Weise können sie lernen, dass die angebotenen „Spielsachen“ mitunter recht lecker schmecken: Sie lernen spielerisch das Essen. So wird Nahrungsaufnahme mit positiven Gefühlen verknüpft, eine wichtige Basis für gemeinsame Mahlzeiten und ganz nebenbei werden Feinmotorik und Hand-Mund-Koordination trainiert, eine bedeutende Voraussetzung für die Sprech- und Sprachentwicklung.

Wer keinen Spaß versteht, hat ein ernstes Problem[2]

Wenn wir unseren Kindern verweigern Speisen in die Hand zu nehmen, stoppen wir womöglich ihren Forscherdrang und nehmen ihnen somit die Freude am Essen. Wird zudem Zwang oder Druck ausgeübt, indem Kinder z.B. eine bestimmte Menge essen müssen, kann es im schlimmsten Fall zur Essensverweigerung kommen.[3] Kindern das Spiel mit dem Essen zu gestatten oder anders ausgedrückt, sie aktiv ins Geschehen einzubinden (Stichwort Baby lead weaning) hat auch aus medizinischer Sicht einen Vorteil: Sie neigen weniger zu Übergewicht als Babys, die brav ihr Fläschchen leer trinken müssen und Brei über ihr Sättigungsgefühl hinaus „eingelöffelt“ bekommen. Wer dennoch darauf beharrt, seine Kinder nur zuschauen zu lassen, muss damit rechnen, dass sie auch später, wenn sie sollen, kein Interesse zeigen selbstständig zu essen, weil es so bequem ist, gefüttert zu werden.[4]

Die meisten Kinder akzeptieren eine Mischform – sie lassen sich füttern, wenn sie beispielsweise selbst einen Löffel in der Hand halten und „mitschaufeln“ dürfen. Oft habe ich unserem Mädchen auch ein Stück Gemüse, z.B. Tomate angeboten, während ich ihr half, Nudeln mit Tomatensauce zu löffeln. Kinder verweigern nicht grundsätzlich das „Gefüttert werden“, möchten uns allerdings in jeder Lebenslage nachahmen – und das geht beim Essen natürlich nur mit Besteck in der Hand!

Genug gespielt!

Damit es nicht zu ausufernden Küchenschlachten kommt, unser Mädchen nicht die weißen Wände bespritzt oder das Mobiliar mariniert, grenze ich das Spektakel gelegentlich ein. Es wird schnell ersichtlich, ob das Experimentieren mit den Lebensmitteln noch der Nahrungsaufnahme dient oder ob aus purer Langeweile ein Spiel daraus wird. Denn wenn sie satt ist, landen nach und nach alle Essensreste auf dem Boden oder noch besser in ihren Haaren, so dass ich versuche bereits vorher die Mahlzeit zu beenden. Phasenweise hat sie das Bedürfnis, ihren vollen Trinkbecher oder die Müslischüssel über sich zu entleeren, was ich, wenn ich schnell genug bin, zu verhindern weiß. Im schlimmsten Fall verliere ich die Küchenschlacht, aber mit Wischmop und Eimer wird aus Kriegsschauplatz schnell wieder eine begehbare Küche!

Footnotes    (↵ returns to text)
  1. Renz-Polster, Herbert: Kinder verstehen (2012), S. 28.
  2. Klaus Lages
  3. González, Carlos: Mein Kind will nicht essen (2002), S. 177.
  4. González, Carlos: Mein Kind will nicht essen (2002), S. 43.
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    Du sprichst mir aus dem Herzen! Ferdinand ist jetzt 13 Monate alt und isst mit seinem Löffel. Er balanciert Linsen, Kartoffeln und Mörenstückchen zu seinem Mund. Brei hat er nie bekommen.
    Liebe Grüße Sindy

  • Hallo,
    ein echt schöner und interessanter Artikel. Ich kann mich mit so vielen Aspekten daraus identifizieren…
    Meine durfte auch von Anfang an mitmachen, z.B. Nudeln selbst essen oder einen zweiten Löffel bekommen. Große Gemüsestücke wollte sie aber nicht selbst kauen, lieber ein Stück Brot und Brei dazu.
    Kaum ist meine Mutter zu Besuch, versucht sie mir zu erklären, dass man ein Kind nun mal überlisten muss, und dass sie in dem Alter noch nicht selbst mitessen sollen. Besonders als die Kleine zwischendrin monatelang nicht essen wollte und ich sie weder zwingen noch austricksen wollte. Aber irgendwann hat sie von selbst entschieden, dass sie nun so weit ist :)
    Das mit dem Schema stimmt absolut, und es ist erschreckend, wie genau das manche Leute und auch Kinderärzte nehmen, ohne das Wesen des Kindes zu berücksichtigen.
    Jetzt mit 14 Monaten beginnt sie selbstständig mit dem Löffel zu essen und hat einen gesunden Bezug zu Nahrung, ich finde das war es wert so lange Zeit täglich mehrfach die Küche zu wischen 😀

    Danke nochmal für den Artikel, ich habe ihn sehr gerne gelesen!
    LG
    junglejane

    • Danke für den schönen Kommentar. Eltern und Schwiegereltern tun sich v.a. Dingen am Anfang oft schwer, wenn die eigenen Kinder ganz neue Wege einschlagen. Unsere Eltern haben sich glücklicherweise zurückgehalten und schnell gemerkt, dass breilos prima funktioniert.

  • Mel

    Sehr schöner Artikel, ich teile deine Meinung absolut. Kinder sind kleine Entdecker und müssen die Welt erforschen, ob beim Essen, Laufen oder sprechen. Man sollte sie unterstützen, nicht bremsen! :-)

    LG Mel

  • Daphne

    Wir lieben BLW und der Zwerg hat riesenspass daran das Essen zu erkunden. Selbst jetzt mit 1 jahr und 2 Monaten erwische ich ihn immer wieder dabei, wie er mit Forscherdrang das Essen erkundet. So macht Essen Spass 😉

    • Selbst mit 20 Monaten vergisst unser Mädchen manchmal ihre „guten Tischmanieren“ 😉

  • Gurken sind hier auch gerade der Renner. Da wird mit dem Daumen durchgepiekt, so aufgespießt fallen die noch nicht mal so schnell runter! Schlaues Kerlchen 😉
    Und Paprika wird hier auch mit viel „nomnomnom“ verspeist. Da macht mir nur Sorgen, dass er da echt manchmal Stückchen abbekommt. Trotz zahnlosem Kiefer. Und einmal hat er sich da dann so richtig schön dran verschluckt, weil ich nicht schnell genug war. Da denkt man dann ja fast, dass einem das Kind jetzt hops geht… O_O
    Aber ingesamt erkundet er auch gerne so diese ganzen neuen Sachen! :)

    • Ja das kenne ich. Unser Mädchen hat sich auch einige Male verschluckt, aber alles brav wieder raus gehustet. Nur einmal bekamen wir einen großen Schreck, weil sie angeschnallt im Hochstuhl saß und wir eine gefühlte Stunde brauchten, um den Gurt zu lösen. Aber es ist nichts passiert.
      Ich hatte das Gefühl, dass sie mit dem Verschlucken sehr gut klar kommt. Klingt vielleicht blöd. Beim Stillen hat sie sich auch regelmäßig verschluckt, weil die Milch manchmal so „herausgeschossen“ kam. Vielleicht war das ein gutes „Training“?

  • Wir befinden uns grade mitten in der Umstellphase. Bei uns war alles zum Glück ganz unkompliziert. Unsere Tochter hat uns von sich aus zu verstehen gegeben, dass sie sich nicht mehr nur mit Milch zu frieden gibt. Mittlerweile probiert sie so gut wie alles – und mag irgendwie auch alles :-)

    Liebe Grüße
    Riana

  • Ich teile deine Ansicht auch. Unsere Kinder durften ausgiebig be-greifen (was war das für eine Sauerei!), ich fand das ganz wichtig. Nicht dass sie heute deswegen besser essen würden, aber es hat Spaß gemacht. Jeder Zwang ums Essen führt nur zu Machtkämpfen, ich denke und hoffe, dass sich das Thema irgendwann von alleine „normalisiert“ bei uns.

    (entschuldige, wenn ich das schreibe, aber ich neige die ganze Zeit den Kopf nach rechts, weil deine Schrift kursiv ist, jetzt musste ich wirklich lachen)

  • Danke für diesen Artikel (den ich erst jetzt entdeckt habe).
    Ich finde solche Dinge beim ersten Kind manchmal ganz schön schwierig. Tausende „Vorgaben“ von allen Seiten und dann ein Kind, was davon gar nichts hält.
    Sie fand auch erst alles am Stück ganz schön doof, so langsam ändert sich das. Und ich bin soo stolz wenn sie ganz glücklich an einem Zwieback lutscht.
    Nebenbei fütter ich allerdings Brei, jedenfalls wenn sie möchte. Denn es gibt ja auch noch die Bedürfnisse der Mama und die möchte gern etwas weniger stillen. :)

  • Melanie

    Rund um Deine Seite ist toll und ich werde sie jedem geben der mich wieder doofes zeug fragt.
    zum thema essen, meine grosse tochter, heute 2,5 jahre alt, wurde voll gestillt bis 4 monate und abgestillt hat SIE SICH mit 13 monaten. Es war DER HORROR für MICH! …. auf einmal wollte meine prinzessin nimmer meine milch sondern lieber die milchflasche. klar ich wollte das doch so haben. aber als es so weit war, fing ich an zu heulen. (zweite heulattake in bezug aufs stillen hatte ich bei unserer zweiten prinzessin weil es einfach nich klappen wollte mit dem stillen und ich mir die schuld gab)
    Ich werde oft gefragt wie es sein kann das meine tochter ALLES isst. Es gibt nix was sie nicht probiert und sie bevorzugt gemüse und obst der schokolade und chips. meistens zumindest *g*
    ich habe meine tochter nie gezwungen zu essen nur weil man sagt frühstück ist von dann bis dann und mittagessen von dann bis dann. sie durfte IMMER essen was und wann sie wollte.
    ich habe es einfach nur immer etwas gesteuert und ihr vielfallt angeboten und nicht nur zwei sachen. ich selber wurde erzogen mit den worten „der teller wird leer gemacht“ das ist in meinen augen unverantwortlich. denn ich fülle ja den teller und bestimme so wieviel hunger mein kind zu haben hat. jetzt ist es wohl öfter so, das sie selbst sich das essen auf den teller machen will. was sie auch darf aber ich erkläre ihr dann, „was du dir drauf machst musst du aber auch essen. also lass es lieber wenig sein. wenn du noch hunger hast kannst du ja nochmal nehmen“. natürlich kommt es noch nicht ganz in ihrem kopf an. aber wie alles im leben ist es nur eine wiederholung. und ich habe keine angst davor, auch wenn man mir das einreden will so würde sie das nie lernen das man nur so viel nimmt wie man hunger hat, das sie es eines tages nicht doch versteht was ich damit meine. bis jetzt hat mich meine tochter immer von sich aus überrascht. erst das alleinige abstillen, dann brauchte sie mamas hand nimmer zum einschlafen, dann musste ich auch nimmer neben ihr liegen, dann ihr auszug aus dem familienbett (naja in manchen nächten oder direkt vom abend weg ist immer noch das familienbett angesagt) und selbst das „ich muss pipi“ überlasse ich ihr und sie entscheiden jeden morgen ob sie heute ohne windel oder mit sein mag. witzig an der letzten sache ist, wenn sie mir sagt das sie keine will, geht sie mir immer aufs klo. wenn sie aber direkt sagt „nein mama ich will eine windel“ kann ich drauf gehen, lass ichs drauf ankommen, vergisst sie es regelmässig aufs töpfchen zu gehen. ich muss dann immer lachen.

  • Louise

    Ich hab deinen Blog nehmen entdeckt als ich nach Erfahrungen über disana Overalls geschaut habe. Ich mag ihn sehr und bin fleißig am lesen :)

    Unser Sohn wurde etwa 8/9Monate voll gestillt. Er wollte einfach keinen Brei. Und eigentlich auch sonst nichts festes. Außer mal ein Stück Melone oder Aprikose.
    Irgendwann hat er sich dann mehr für unser Essen interessiert und dann öfter gekostet. Das war irgendwie so unbewusst und fließend das wir es gar nicht richtig wahrgenommen haben. Daher ist es auch schwierig zu sagen wie lang voll gestillt wurde 😉
    Danach hat er dann eben einfach irgendwann mitgegessen und selbst das Stillen reduziert. Immer je nachdem was ihm grad schmeckte ass er dann mal mehr oder weniger (zu welcher Mahlzeit auch immer) und damit wurde das Stillen dann an dem Tag zu der Mahlzeit verkürzt oder fiel ganz weg.
    Die Kinderärztin hat sich damals die Haare gerauft. Wenn es nach ihr gegangen wäre wär nach 4Monaten schon Schluss gewesen bzw. Anfang vom Ende.
    Das Stillen ist nun leider seit kurzem vorbei :,( Nach einer leider gesundheitlich bedingten Trennung wollte er einfach nicht mehr bzw. konnte nichts mehr damit anfangen. (Sehr zur Freude der Großeltern…) Aber wenigstens 19Monate Stillen :) Das einzig Schöne: Neuer Nachwuchs hat sich angekündigt :) Da klappt es dann hoffentlich länger.

    • Liebe Louise. herzlich willkommen auf meiner Seite. 19 Monate stillen ist doch allerhand und sehr selten! Dass sich die Großeltern allerdings übers Abstillen freuen, kann ich mir gut vorstellen. Die Omi unseres Mädchens wäre sicherlich auch nicht traurig, wenn unsere Stillbeziehung bald zu Ende ginge 😉
      Ganz liebe Grüße
      Kathrin

  • Nicole

    Wunderbar geschrieben! Mich nerven solche Kommentare (Schwiegerpapa lässt grüßen) auch immer. Warum sollte ich meinen Kindern etwas verbieten, was ich selber nicht sein lassen kann? 😀

  • Kathrin Baum

    Hallo,

    nachdem ich vor zwei Jahren deinen Blog entdeckt habe und hier über Tragen und die verscheidenen Tücher und Hilfen gelesen habe, bin ich auch über die Artikel zu BLW gestolpert und war so angetan, dass wir unserem ersten Sohn nie anderes als Familienkost nach BLW gegeben haben. ;.)
    einfach total schön – ein riesen Spaß für alle. Nun ist der zweite
    bereits mit vier Monaten (obwohl auch noch 5 Wochen zu früh geboren)
    schon so an unsrem Essen interessiert gewesen, dass ich ihm Brot oder
    Gurke zum lutschen gegeben habe. Anders als der erste, ist der kleine
    aber so gar nicht glücklich beim „essen“. sobald er etwas verliert, und
    das passiert in dem Alter ja noch sehr häufig, schreit er so schlimm,
    dass ich ihn fast nicht beruhigt bekomme (auch nicht mit dem verloren
    gegangenen Essen, was wir natürlich aufheben und wieder geben). Er ist
    so frustriert, dass erst nach einigen Minuten schreien und dann
    irgendwann stillen, wieder Ruhe einkehrt…. das macht so eigentlich
    keinen Spaß!

    Ich denke er war definitiv noch zu jung, jetzt ist er aber schon 6,5
    Monate und es wird eher schlimmer, er kann ja immer noch nicht im
    Hochstuhl sitzen, nur in der Wippe am Boden (das geht schon mal gar
    nicht für ihn) oder dann eben am Schoß. Da zieht er nur alle Teller
    runter und schreit wenn er nicht alles in den Mund bekommt, was er
    sieht…….

    Was sollen wir tun?

    Warten bis er sitzen kann?

    Hab auch schon vorher satt gestillt, damit er nicht hungrig und deshalb so frustriert ist…..

    Brei probieren?

    Ah, ich bin selbst ganz frustriert, dass das Essen jetzt immer zum Drama wird.

    Vielen Dank und viele Grüße

    Kathrin und Hannes mit Maximilian und Valentin