Zucchinipizza ohne Mehl

Kathrin Rezepte 1 Kommentar

Ich würde Euch nicht mit Low-Carb-Gerichten quälen, wenn ich sie nicht intensiv getestet und nach mehrmaligem Verspeisen für gut befunden hätte. Das heutige Rezept ist zwar etwas aufwendiger, aber so superlecker, dass Thomas und ich uns um die letzten Krümel kloppen. Wir futtern mittags nämlich ein ganzes Blech zu zweit auf (von den wenigen Happen abgesehen, die die Nestlinge uns davon abzwacken), nicht weil es zu wenig ist, sondern weil es wirklich mega schmeckt.

zucchinipizza

Wer einen Ersatz für richtige Pizza sucht, ist mit diesem Gericht falsch beraten. Ich würde es deswegen auch eher fruchtiges Gemüseblech oder so ähnlich nennen, denn für eine klassische Pizza fehlt schließlich der Teig. Wer aber offen für ein eher ungewöhnliches Gemüserezept ist, wird bei dieser Pizza mit einem echten Geschmackserlebnis belohnt.

Zutaten

Für den Boden:

  • 3-4 Zucchini (etwa 1000 g)
  • 2 Eier
  • 80 g gemahlene Mandeln

Für die Paprikasauce:
(Ihr könnt natürlich auch fertige Tomatensauce verwenden)

  • 2 mittelgroße Paprikaschoten
  • 1 Zwiebel
  • 1 dicke Knoblauchzehe
  • 2 EL Aivar
  • ein Schuss Sahne
  • eventuell etwas Tomatenmark
  • Salz und Pfeffer

Für den Belag:

  • frische Champignons
  • 1 Dose Thunfisch
  • frischer, vorgegarter Mais
  • Fetakäse

oder worauf immer Ihr Lust habt…

Zubereitung

  1. Ofen auf 220 °C vorheizen. Großes Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Küchensieb mit einem Küchenhandtuch auslegen; die Zucchini waschen, reiben und in das Sieb geben. Mit 1 Prise Salz vermengen und etwa 10 Minuten ziehen lassen.
  3. Zucchini im Tuch fest ausdrücken.
  4. Zucchiniraspeln mit den Eiern und den gemahlenen Mandeln vermengen.
  5. Zucchiniteig auf dem Backblech verteilen –  zu einem möglichst dünnen Boden – und fest andrücken. Ca. 20 Minuten im Ofen backen.
  6. In der Zwischenzeit die Paprika waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und würfeln. Alles in einer Pfanne etwa 5-7 Minuten anbraten (bis die Paprika schön weich ist). Salzen und Pfeffern.
  7. Das Paprikagemüse mit dem Aivar und einem Schuss Sahne in einen hohen Behälter geben und mit einem Pürierstab pürieren. Bitte nicht zu viel Sahne dazugeben, sonst wird die Sauce zu flüssig – falls es doch zu flüssig geworden ist, könnt ihr etwas Tomatenmark zum Andicken unterrühren.
  8. Den Pizzaboden auf dem Backblech wenden (Achtung das ist etwas kniffelig!).
    Dafür ziehe ich das Backpapier ganz vorsichtig – leicht schräg – vom Boden ab, weil er etwas festklebt und benutze anschließend ein neues Blatt Backpapier.
  9. Den Pizzaboden mit der Paprikasauce bestreichen und mit Champignons, Thunfisch, Mais und Schafskäse (oder Euren Lieblingszutaten) belegen. Das Blech erneut 15-20 Minuten in den Ofen schieben – bis der Käse leicht braun ist.

Selbst wenn Ihr nicht ganz so „gefräßig“ seid oder nur eine essende Person, würde ich Euch empfehlen ein ganzes Blech und nicht etwa nur die Hälfte zu backen. Denn die Zucchinipizza schmeckt auch aufgewärmt am Abend noch hervorragend.

zucchinipizza-lowcarb

Guten Hunger,
Eure Kathrin!

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  • Klara

    Meine Alternative ist aus dem Buch „Thrive Diet“: 1 Knolle rote Beete, 250g Sonnenblumenkerne und 65ml Öl und ab in den Mixer. Das ganze muss dann 45 bei 145°C backen. (also 25min ohne Belag und 20min mit Belag)