Tragetuch & Wickelkreuztrage – die ersten Versuche

Kathrin Tragen Schreib einen Kommentar

Bereits vor der Geburt unseres Mädchens kauften wir uns ein Tragetuch. Wir malten uns aus wie schön es ist, ein kleines Menschenwesen ganz nah am eigenen Körper zu tragen. Thomas sogar so sehr, dass er gerne auf einen Kinderwagen verzichtet hätte. Leider habe ich ihn überstimmt und wir haben uns doch Einen angeschafft, aber das ist eine andere Geschichte…

Es gibt verschiedene Bindeanleitungen für Tragetücher. Viel zu viele für meinen Geschmack. Als unser Mädchen endlich bei uns war, zeigte uns unsere Hebamme zum Glück eine  Wickeltechnik (Wickelkreuztrage), die auch für Neugeborene geeignet ist. Trotz ihrer Hilfe, war ich total überfordert mit den „nichtendenwollenden“ Stoffbahnen und reagierte extrem gestresst! Unser Mädchen nahm die schlechten Schwingungen auf und beschwerte sich lautstark bei der ersten Bemühung, sie an mich zu binden. Das Tuch war viel zu locker, unser Mädchen muffig, ich zu unentspannt und kurz davor aufzugeben. Der zweite und dritte Versuch verliefen ähnlich: das Tuch hing kreuz und quer und die Bahn hinter ihrem Kopf ließ sich irgendwie nicht fest ziehen.

Ich ließ mir das Binden nochmals zeigen. Thomas musste mir nun beim Wickeln helfen. Auf youtube fand ich außerdem eine tolle Videoanleitung, mit deren Hilfe ich am Feinschliff arbeiten konnte. Anschließend funktionierte das Binden wesentlich besser, ich wurde zunehmend geschickter und unser Mädchen fühlte sich endlich wohl!

Als das Wickeln schließlich reibungslos (auch ohne Thomas) funktionierte, wurde das Tragetuch zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel. Ich nahm es überall mit hin! Selbst wenn ich einen Ausflug mit dem Kinderwagen plante, war das Tuch sicherheitshalber im Gepäck, denn im Tuch schlief sie immer! Gut festgeschnürt an meinem Bauch, konnte ich sie überall mit hinnehmen. So dicht an meinem Körper ging es ihr gut, so schlief sie sanft ein.

 

Newsletter Kathrin

Ich bin überglücklich, dich auf diesem Wege mit Neuigkeiten und kleinen Aufmerksamkeiten versorgen zu dürfen. Trage dich in den Nestling Newsletter ein.



Teile den Artikel