Im Test: Walkoverall von Internaht

Kathrin Werbung 19 Kommentare

Seit Jahren schwärme ich nun schon von Walkoveralls, weil sie warm und weich sind, ohne meine Nestlinge in ihrer Beweglichkeit einzuschränken (siehe hier und hier). Da wir mittlerweile bereits in unseren vierten Walkoverall-Winter starten, wollte ich diese Saison etwas optischen Schwung in unsere „Wollwalk-Bude“ bringen und fand dabei diesen knuffigen Anzug* mit passendem Loopschal* aus dem Dresdner Atelier Internaht.

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Die kleine Manufaktur Internaht existiert seit April 2011 in Dresden, wo Annett Winkelmann mit ihren zwei Nähperlen Eva und Petra Bio Kindermode und Bio Babykleidung näht und verkauft. Alles fair und nachhaltig in aufwändiger Handarbeit produziert!

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Internaht Gründerin Annett Winkelmann.

Dabei entstehen neben den kuscheligen Walkoveralls auch allerlei andere Kleidungsstücke wie fröhliche Ringelshirts, bequeme Kapuzenpullover und schöne Kinderkleider – unsere Große trägt auf dem Foto unten das „Mädchenkleid mit Bubikragen„*. Ein Blick in den Shop von Internaht* lohnt sich also in jedem Fall.

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Ich weiß, dass das Halfter nicht richtig am Kopf sitzt ;)

Bevor ich nun auf unseren Walkoverall von Internaht ins Detail eingehe, vorab eine kleine Warenkunde für alle Walk-Neulinge. Denn wer nicht weiß, was Wollwalk für ein geniales Material ist, wird die Vorzüge dieser tollen Anzüge nicht zu schätzen wissen.

Was ist ein Walkoverall?

Ein Walkoverall besteht wie der Name es bereits sagt aus Walk (auch Wollwalk oder gewalkte Wolle genannt). Der Rohstoff für Wollwalk ist Schafswolle, welche unter der Einwirkung von Wasser, Wärme und Reibung in einem bereits seit Jahrhunderten bekannten Verfahren künstlich verfilzt wird. Auf diese Weise schrumpft die Wolle bis zu etwa 40 Prozent. Gleichzeitig verhaken sich die Wollfasern und zwischen ihnen bilden sich kleine Luftkammern, was den Walk wesentlich wärmer als gestrickte oder gewebte Wolle, außerdem wetterwest und strapazierfähig macht.

Für die Walkoveralls von Internaht wird ausschließlich Schurwolle aus der kleinen, österreichischen Manufaktur Gottstein verarbeitet: Allein „mit klarem Quellwasser aus den Bergen – ohne Beigabe von Weichmachern und anderen Chemikalien“ (siehe „Gottstein.at„). Gottstein beliefert übrigens auch Chanel und ist auf Janker, alpine Wollkleidung und Filzschuhe – alles aus Schurwolle – spezialisiert.

Schurwolle ist Wolle, die vom lebenden Tier gewonnen und nicht von alten Textilien recycelt wird. Das von Natur aus darin enthaltene Lanolin (Wollfett) wirkt sich ebenfalls positiv auf die Qualität der Walkoveralls aus.

Schurwollwalk besitzt viele gute Eigenschaften

Ich schwöre wie gesagt seit einigen Jahren auf Overalls aus Wollwalk als Winterbekleidung für Kinder. Da ich bereits sehr gute Erfahrungen mit den Modellen von Disana und Hessnatur sammelte und der Walkoverall von Internaht einen ähnlich robusten Eindruck auf mich macht, hier eine Auflistung der wichtigsten positiven Eigenschaften von Schurwollwalk:

1. Schurwollwalk besticht durch seine natürliche Elastizität.

Mir ist es wichtig, dass sich die Nestlinge auch in molliger Winterbekleidung ungehindert bewegen können und das klappt in den dehnbaren Walkoveralls wesentlich besser als in dick gefütterten, steifen Schneeanzügen aus Plastik (wie z.B. Polyester).

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2. Walkoveralls halten warm, ohne Schweißausbrüche zu verursachen.

Durch die beim Verfilzen entstandenen Luftkammern halten Kleidungsstücke aus Walk kuschelig warm, trotzdem sind sie atmungsaktiv und temperaturausgleichend.

3. Anzüge aus gewalkter Schurwolle sind wind- und wasserabweisend.

Einerseits kann Schurwolle fast die Hälfte ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich dabei feucht anzufühlen und der natürliche Lanolingehalt wirkt wasserabweisend. Zusätzlich sorgt die verfilzte Stoffoberfläche dafür, dass weder Wind noch Regentropfen durchdringen. Dadurch bleibt die Körperwärme der Kinder optimal erhalten.

4. Walkoveralls sind knitterfrei und strapazierfähig.

Der Hessnatur-Anzug vom Mädchen wurde drei Winter lang intensiv getragen – zwei von ihr selbst und letztes Jahr vom Bub. Lediglich die Stellen am Po und an den Knien, auf denen beide gerne durch die Gegend rutschten, sind etwas dünner. Ansonsten weist dieser Walkoverall erstaunlicherweise kaum Abnutzungsspuren auf wie Ihr auf den Fotos sehen könnt.

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5. Walkoveralls sind nahezu selbstreinigend.

Nicht nur Regentropfen gelangen schwer in die verfilzten Wollfasern, auch Staub und Schmutz haben keine Chance. Selbst nach Schlammbädern ließ sich die dicke Dreckschicht nach dem Trocknen von unserem Hessnatur-Walkoverall einfach abklopfen. Absolut genial, wirklich.

6. Gewalkte Wolle nimmt kaum Gerüche auf.

Die normalen Wollpullis und Strickjacken meiner Kinder müffeln nach längerem Tragen schon mal. Obwohl ich den Walkoverall meiner Tochter während der gesamten Tragezeit nicht einmal wusch, roch er nie unangenehm.

7. Walkoveralls haben einen hohen Wiederverkaufswert

Das ist nicht wirklich eine Eigenschaft von Schurwolloveralls ich weiß, aber ein Punkt, den ich unbedingt erwähnen möchte, weil der Neupreis für einige abschreckend ist. Davon abgesehen, dass die Walkoveralls so reichlich geschnitten sind, dass sie wahrscheinlich sogar zwei Winter lang getragen werden können, ist der Wiederverkaufswert (mindestens 50% für einen gut erhaltenen Anzug) enorm.

Markenvergleich: Internaht, Disana und Hessnatur –
Wo liegen die Unterschiede?

Es gibt sicherlich noch einige Walkoveralls von anderen Anbietern auf dem Markt, aber da ich selbst je einen Anzug von Disana und Hessnatur gekauft hatte, kann ich dementsprechend nur diese Marken vergleichen.

Internaht Walkoveralls sind peppig

Obwohl die Walkoveralls von Internaht ähnlich schlank geschnitten sind wie die Modelle von Disana und Hessnatur, stechen sie optisch sofort durch die hübsch gemusterten Innenfutter aus Bio-Baumwolle und die Brust-Applikation ins Auge. Da ich mich an unseren roten Overalls satt gesehen hatte, freute ich mich sehr über das farbenfrohe Kontrastprogramm.

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(Fotoquelle: Internaht.de)

Für den Bub wählte ich das dunkelblaue Modell mit dem rot-weiß-gestreiften Innenfutter*, weil dunkelblau eine unempfindliche Farbe ist und sie dem kleinen Racker unverschämt gut steht.

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Internaht Walkoveralls bestehen aus 100% Schurwolle

Der Walkoverall von Internaht fühlt sich etwas fester und rauer an, als unsere Exemplare von Disana und Hessnatur, was daran liegen mag, dass Disana und Hessnatur feine Merinoschurwolle verwenden.

Dazu Annett Winkelmann:
Grundsätzlich bestimmt der Faserdurchmesser der Wollfaser, ob eine Wolle kratzt oder nicht. Den feinsten Faserdurchmesser hat nur Merinowolle, so dass diese sich auch am weichsten anfühlt. Merinowolle ist eine sehr hochwertige Wolle, die von nur wenigen Merinoschafen gewonnen werden kann. Das zeigt sich leider auch im Preis. Merinowolle ist für uns im Einkauf fast 2,5 fach so teuer wie unsere konventionelle Schurwolle aus Österreich.“

Für mich fühlt sich der Walkoverall von Internaht keineswegs unangenehm oder kratzig an. Im Gegenteil macht er durch den festeren Stoff sogar einen noch robusteren Eindruck auf mich. Ob dem so ist, wird die Winterzeit zeigen.

Internaht Walkoveralls werden in Handarbeit hergestellt

Große Unternehmen wie Disana können durch höhere Abnahmemengen sicherlich einen viel besseren Preis für Merinowolle erzielen. Dafür sind die Overalls nur an der Kapuze gefüttert und die Farben seit Jahren recht konstant.

Dazu Annett Winkelmann:
„Wir kompensieren unsere „normale“ Schurwolle durch eine sehr gute (gleichbleibend hohe, dicke, dichte) Wollqualität, ein weiches, zusätzlich wärmendes Baumwollfutter, moderne Designs und andere kleine Details, welche sicherlich nur in sehr Handarbeits-intensiver Manufaktur-Herstellung möglich sind. 

Ich für meinen Teil unterstütze lieber das kleine Unternehmen aus meiner ehemaligen Heimat, zumal das Händchen für’s Design und die Liebe zum Detail hier schon oft positiv bestaunt wurden. Die roten Overalls von Disana und Hessnatur erregten zwar auch gelegentlich Aufmerksamkeit, weil sie so gemütlich warm wirken, aber unser neuer Anzug von Internaht erntet regelmäßig Komplimente. Oder besser gesagt unser Bub, weil er wahrhaft goldig darin ausschaut.

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Internaht Walkoveralls sind mit weicher Bio-Baumwolle gefüttert

Die Internaht Walkoveralls sind durchgehend mit GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle gefüttert. Das ist nicht nur ein wunderschöner Hingucker, sondern fühlt sich insgesamt viel kuscheliger an als das Innenleben von Disana und Hessnatur.

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Die zweite Lage Stoff verleiht dem Overall zudem zusätzliche Wärme. Das hat Vor- und Nachteile. Bei sonnigen 16 Grad war dem Bub zu warm in seiner Walk-Kluft (er trug nur Body und Strumpfhose darunter). Das wäre uns mit unserem „einschichtigen“ Overall von Hessnatur wahrscheinlich nicht passiert. Dafür spart man sich bei richtig kalten Temperaturen eine extra Kleidungsschicht und kann sicher sein, dass das Kind auch bei Minusgraden auf keinen Fall friert.

Internaht Walkoveralls besitzen Druckknöpfe

Auch die silbernen Druckknöpfe gefallen mir optisch wesentlich besser, als die angenähten Holzknöpfe bei Disana und Hessnatur. Außerdem spart man sich so das Annähen von Knöpfen, weil die Druckknöpfe natürlich nicht abfallen können. Der Nachteil daran ist, dass die Kinder sich auf diese Weise ratzfatz alleine ausziehen können. Zumindest kam der Bub beim Fotoshooting mehrfach auf diese Idee, an dem Tag mit den milden 16 Grad…

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Auf Wunsch könnt Ihr euch übrigens auch einen Walkoverall mit Druckknöpfen an den Beinen bestellen. Das erleichtert das Windelwechseln und/ oder Abhalten.

Internaht Walkoveralls haben eine freche Zipfelkapuze

Bei ganz usseligem Wetter ziehe ich meinen Kindern schützend die Kapuze über den Kopf. Die drollige Zipfelkapuze am Modell von Internaht verführt mich dazu, das grundsätzlich zu tun. Denn was gibt es putzigeres, als einen warm eingepackten „Zwerg“?

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Fazit

Wie Ihr merkt, bin ich rundum begeistert von meinem Fund. Schurwollwalk in Overallform ist einfach unschlagbar in Sachen Wärme und Bewegungsfreiheit – ein Walkoverall gehört für mich zur Winterausstattung eines Kleinkindes dazu und ist eines der wenigen Kleidungsstücke, das ich wirklich jedem ans Herz legen möchte. Außerdem wirkt das Internaht Design sehr stylisch und dadurch verlieren die Walkoveralls ihren „ökigen“ Charakter. Sie überzeugen mich optisch, haptisch und funktionell, deswegen empfehle ich sie mit gutem Gewissen weiter.

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Produktsponsoring/ Affiliate Links
Die Kleidungsstücke wurden uns für einen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür an INTERNAHT!
Mit einem * gekennzeichnete Links sind Affiliate Links, d.h. wenn Ihr über diese Links einen Kauf tätigt, erhalte ich eine Verkaufsprovision, ohne dass Euch dadurch irgendein Nachteil entsteht.

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  • Danke für den Artikel! Ich schleiche in Gedanken schon länger um einen Wollwalkanzug herum – jetzt muss es wohl wirklich einer werden…
    Ich hatte bisher Angst, er würde zu schnell schmutzig werden. Aber nach deiner Beschreibung hört sich das ziemlich unkompliziert an;)
    Liebe Grüße Bianka

  • Katharina

    (Ich bin auch großer Fan von den Walkanzügen von Disana und stimme in allen Vorzügen mit ein und ich bin tatsächlich traurig, dass die Overalls nur bis Größe 86/92 gehen.)
    Der Unterschied zwischen Disana / Hess Natur und Internaht (die wirklich super hübsch aussehen) ist der Materialmix von Walk und Baumwolle (Innenfutter) Wie ist das nun aber mit der Reinigung? Die Anzüge aus reinem Walk hab ich tatsächlich so gut wie nie waschen müssen. An einer Walk-/Baumwolljacke, die wir auch vererbt bekommen haben, sind die Baumwollärmel, die an den Armenden rausschauen unendlich dreckig und ich krieg sie einfach nicht sauber. Das sehe ich als ein Nachteil bei der Kombination aus Walk und Baumwolle an. Oder hast du eine ultimative Sauberbekommempfehlung?

    • NestlingKathrin

      Gute Frage Katharina, die ich direkt an Annett weitergegeben habe. Ihre Antwort:

      „Diese Frage bekommen wir selbst sehr oft gestellt. Und wir haben auch selbst schon einige oft getragende Overalls gesehen. Am empfindlichsten sind die Ärmelbündchen, wobei das individuelle Reinigungsempfinden natürlich recht unterschiedlich ist und die Pflege sich von ungefütterten Overalls sicherlich unterscheidet. In erster Linie kann man die Bündchen und kleinere Flecken in der Baumwolle mit Handwäsche waschen. Bei zu starker Verschmutzung kann der Overall natürlich komplett gewaschen werden (entweder von Hand oder in einem feinen Wollwasch-Programm in der Waschmaschine). Wichtig ist nur, dass die Wolle nicht großen Temperaturschwankungen ausgesetzt wird (also nicht bei 30 Grad waschen und bei 18 Grad spülen), denn dann geht die Wolle weiter ein und der Overall passt im schlimmsten Fall nicht mehr. Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir die professionelle Reinigung – die wenigsten sind echte Woll-Liebhaber und wissen wie Wolle richtig gepflegt wird – so sind wir auf der sicheren Seite. Wir hatten übrigens auch Walkoveralls mit dunklerem, unempfindlichen Baumwollfutter im Angebot – die hat leider niemand gekauft. Insofern haben wir Sie aus dem Angebot rausgenommen…“

      Liebe Grüße
      Kathrin

  • NestlingKathrin

    Da es bei Facebook noch eine wichtige Frage zum Baumwollinnenfutter gab, nämlich ob die Eigenschaften des Walk durch die Baumwollschicht eventuell verloren gehen, möchte ich die Antwort von Annett gerne hier veröffentlichen, für alle die sich dasselbe fragen:

    „Deine Frage ist sehr interessant und natürlich haben wir uns über diesen Aspekt auch selbst Gedanken gemacht :-).

    Ich bin aber auch ehrlich – die Atmungsaktivität des Walkoveralls war nicht unsere erste Priorität bei der Entwicklung unserer Overalls vor nahezu acht Jahren. In erster Linie war uns das Hautgefühl für unsere Kinder sehr wichtig. Hier waren und sind unsere Kinder sehr empfindlich und tragen bis heute keine ungefültterten Wollsachen. Unsere Kinder haben unsere Overall sehr gerne getragen und gerade die kuscheligen, weichen Eigenschaften der Baumwolle genossen.

    Aber natürlich haben wir auch die Atmungsaktivität der Wolle nicht außer acht gelassen! Aus unserer Sicht ist es für die Kinder wichtig, dass die beim Spielen und Toben entstandene Feuchtigkeit schnell von der Haut weg und nach außen geleitet wird. Baumwolle zieht die entstandene Körperfeuchtigkeit schnell weg vom Körper und speichert diese – das ist natürlich nicht optimal, da dadurch die Gefahr besteht, dass der Körper auskühlen könnte. Dieses Risiko besteht dank der äußeren Wollschicht unsere Overalls aber natürlich nicht. Und an dieser Stelle muss ehrlicherweise berücksichtigt werden, dass das Baumwollfutter unserer Walkoveralls nicht die erste Schicht ist, welche die Körperflüssigkeit aufnimmt. In der Regel tragen die Kinder noch Unterwäsche und Shirts unter dem Overall.

    Denn, damit die Atmungsaktivität der äußersten Wollschicht überhaupt zum tragen kommen kann, müssen alle darunter liegenden Schichten mitziehen. D.h. der komplette Feuchtigkeitstransport durch sämtliche Kleidungsschichten muss von der Unterwäsche über die Oberbekleidung komplett gewährleistet sein. Hierfür kommen dann allerdings wirklich nur atmungsaktive Kunstfasern und feine Merinowolle in Frage…

    Um Deine Frage zu beantworten: Wir verkaufen unsere Overalls seit über 8 Jahren an zufriedene Kunden in aller Welt (selbst bis nach Alaska!) und bisher haben wir keine einschränkenden Eigenschaften des Baumwollfutters feststellen können :-).
    Ihnen noch einen schönen Tag und viele Grüße!
    Annett Winkelmann“

  • Anika

    Seit Wochen überlege ich, ob ein Wollwalkoverall oder ein Schneeanzug bei uns einzieht. Dank deinem Betrag wird es ein Internaht Overall =)
    Eine Frage beschäftigt mich aber noch. Mein kleiner ist gerade 1 Jahr geworden, hat gerade erst angefangen die Kleidergöße 80 zu tragen. Ich vermute, dass dein Bub die 86/92 auf dem Bild trägt und die sieht noch so riesig aus. Du kennt den Unterschied zwischen Hessnatur und Internaht, hast beide schon in den Händen gehalten. Ist es viel zu groß wenn ich ihm schon diesen Winter die 86/92 anziehe? Durch das Infutter wird das krempeln doch auch etwas schwieriger,oder?
    LG Anika und danke für den tollen Beitrag

    • NestlingKathrin

      Liebe Anika,

      der Bub trägt in der Tat die 86/ 92 und wie Du auf den Bildern sehen kannst, lässt sich das Futter prima umkrempeln. Ich vermute jedoch, dass die 86/92 riesig ausfallen wird. Kannst Du nicht beide Größen zum Anprobieren bestellen und den Passenderen behalten?

      LG

  • Susi

    Hallo!
    Danke, für den Beitrag :)
    Wir haben für unsere bald anderthalbjährige Tochter einen Walkoverall von Disana gekauft und leider kann ich folgende Aussage nicht bestätigen:
    “Zusätzlich sorgt die verfilzte Stoffoberfläche dafür, dass weder Wind noch Regentropfen durchdringen.“
    Ich muss meiner Tochter immer einen Softshell-Anzug drüberziehen, da sie sonst bei leichtem Wind und ca. 8°C sehr schnell durchgefroren ist :(
    Ich habe schon viele verschiedene Kleidungskombinationen ausprobiert. Body, Strumpfhose, Langarmshirt und Jogginghose mit diesem Overall reichen bei uns trotz noch mildem Herbstwetter nicht aus.

    Was mache ich falsch? Kannst du uns einen Tipp geben, liebe Kathrin?

    Liebe Grüße aus Bautzen,
    Susi

    • sissy

      Wir tragen auch schon den dritten Winter Walkoveralls (disana )s, seit dem 1 Geburtstag. Mit einem langarmigen Wolle – Seide – Body und strumpfhose an milden Tagen und zusätzlich wollpullover (Merino!! ) an kühlen Tagen und gefütterte Schuhe sowie Wollhose (Merino ) drunter an sehr kalten Tagen.
      So haben wir darin unser Kind immer sehr gut gewärmt im Herbst und Winter draußen.

    • sissy

      PS. Bei uns ist es oft auch sehr windig und kalt und drüber ziehe ich nie was. Nur drunter die (Merino )Wolle Seide Schichten . Wenn arg windet oder halt ist dann auch nicht ein Wolle Seide Häubchen

    • sissy

      Sorry… Soll heißen…wenns kalt ist auch noch ein Häubchen

    • Susi

      Schade, dann ist das wohl leider nichts für uns.
      Der Anzug kostet ja schon unheimlich viel Geld.Aber dann noch sämtliche übrige Kleidung aus Schurwolle zu kaufen, können wir uns definitiv nicht leisten :(

    • sissy

      Ich denk nicht, dass alle Mütter ohne Kind trotz walkoverall in ,, so viel“ Wolle kleiden. Anfangs dachte ich auch,, sehr teure Angelegenheit“. Für uns sind die Wolle Sachen definitiv in Summe einiges billiger als die Baumwolle…denn zum Beispiel die Hose haben wir nun schon den zweiten Winter an und ich brauche keine zweite! Baumwollsachen wasche ich oft, die kosten in summe viel mehr, das Geld spar ich mir, und hab statt 3 oder mehr ein hochwertiges Stück. So spar ich nicht nur Geld sondern hab ein feines Hautklima am Kind.

    • sissy

      ,,Ohne Kind,, bitte in Gedanken streichen, gehört gelöscht

    • NestlingKathrin

      Liebe Susi,

      bei 8 Grad trug meine Tochter einen Langarmbody, eine Strumpfhose, eine Leggings aus Schurwolle und ein Schurwolljäckchen unter dem Disana Anzug. Ansonsten ist der tatsächlich zu kalt. Beim Overall von Internaht reichen bei ähnlichen Temperaturen ein Langarmbody und eine Strumpfhose. Durch sein „Baumwollfutter“ hält er wesentlich wärmer – das haben wir letztes Wochenende getestet. Für die richtig kalten Tage bekommt der Bub dann noch die von der Schwester geerbten SchurwolleLeggings und das Schurwolljäckchen an. Ohne Zwiebelprinzip geht es auch bei uns nicht.

      LG
      Kathrin

  • Christina Waiz

    Liebe Kathrin,
    vielen Dank für deinen Artikel. Ich hatte bereits zuvor einen Walkanzug aufgrund deiner Beiträge bei Hessnatur bestellt und werde auch dabei bleiben, da er einfach etwas günstiger ist und ich gerne noch hochwertiges „für drunter“ kaufen möchte, nämlich Leggins und ein Jäckchen aus Wolle. Hast du da Empfehlungen?
    Liebe Grüße, Christina

  • Yvonne

    Ich habe einen schönen Internaht-Walkoverall gebraucht erhalten. Allerdings enthält das Innenfutter Flecken und ich würde ihn gern waschen. Laut Pflegeanleitung ist ein Waschen aber nicht vorgesehen. Kann mir jemand einen Tipp geben? Vielen Dank.LG Yvonne

  • Franzi

    Liebe Kathrin,
    Vielen Dank für den tollen Artikel. Ich möchte mir auch einen Internaht Walkoverall zulegen, habe aber eine Frage, was die bunten Bündchen angeht: Die Fußbündchen kann ich ja vor Dreck mit Überziehern schützen. Was aber ist mit den Armbündchen?
    Liebe Grüße, Franzi

    • NestlingKathrin

      Liebe Franzi, die Armbündchen sind tatsächlich ein Problem. Vielleicht könnte man sie nach innen umklappen? Das habe ich noch gar nicht probiert. Aber wenn sie nach außen geklappt sind, werden sie bei intensiver Nutzung (Spielen im Dreck usw.) sehr schmutzig.

      Ich habe das Ärmelfutter ab und zu mit einem feuchten Tuch und einem Spritzer Flüssigwaschmittel gereinigt, aber mittlerweile (nach vielen Wochen Dauereinsatz) ist es so schmutzig, dass das nicht mehr hilft. Annett hat mir bei einer „Komplettwäsche“ geraten, den Anzug entweder von Hand oder im feinen Wollwasch-Programm der Waschmaschine zu waschen. Wichtig sei, dass die Wolle keinen großen Temperaturschwankungen ausgesetzt wird (also nicht bei 30 Grad waschen und bei 18 Grad spülen), denn dann geht der Wollwalk unter Umständen weiter ein und der Overall passt im schlimmsten Fall nicht mehr. Am einfachsten und sichersten sei eine professionelle Reinigung – das macht Annett wohl selbst auch so. Die Overalls seien danach wieder wie neu. Weil unser Overall beim nächsten Spielen direkt wieder leiden würde und ich es mittlerweile nicht mehr so schlimm finde (lieber gut gespielt, als saubere Bündchen ;)), warte ich mit der Komplettreinigung bis zum Ende der Saison.

      LG
      Kathrin

  • Cecily Benecke

    Hi, danke für den tollen Bericht. Trägt deine Große auch noch einen Walkoverall? Ich bin hier noch hinundher gerissen. Mein großer ist nun diesmal trocken im Winter und ich schwanke noch zwischen Hose und Jacke oder eben doch wieder Overall…was meinst du? Greifst du eigentlich bei großem Nasswetter auch zur Matschhose über dem Overall?
    Liebe Grüße, cecily